Der BACKSTAGE Clubaward: Musiker wählen den „Club des Jahres“!

Der BACKSTAGE Clubaward
Musiker wählen den „Club des Jahres“!

Der BACKSTAGE Clubaward prämiert die besten deutschen Live-Clubs in drei prägenden Kategorien für die Live-Kultur – das entscheidende daran: Als Musiker/in bestimmst du, welche Locations die vorderen Ränge verdient haben!

Durch deine Teilnahme an der Abstimmung erhältst du die Chance, einen Gig am Abend der Preisverleihung am 5.4.2017 in der neuen Milchsackfabrik in Frankfurt/Main zu spielen (Gage im Wert von 1000 €). Zwei Slots werden besetzt. Du kannst dich oder deine Band im Rahmen deiner Stimmabgabe dafür bewerben. Unter allen Voting-Teilnehmern verlosen wir zusätzlich zwei Einkaufsgutscheine des Musikhaus Thomann im Wert von je 100 €.

Die Kategorien

Insgesamt 105 Locations sind nominiert. Neben quantitativen Aspekten wie der Anzahl der Veranstaltungen mit Livemusik, floss in diese Auswahl auch die individuelle Gewichtung der gemeinsamen Jury von LiveKomm und Backstage PRO ein. Bei zukünftigen Awards wird noch die Community in die Nominierungsphase einbezogen.

  1. Club des Jahres (Hauptkategorie)
    Welche der 105 nominierten Locations schafft es, von der Musikercommunity auf den ersten Platz gewählt zu werden? Hier zählt das Gesamtpaket (Atmosphäre, Sound, Licht, Bühne, Image, Werbung usw.)
  2. Backstage des Jahres (Sub-Kategorie 1)
    Wie ist die Backstage-Situation in den Clubs? Wie klappt es mit dem Catering? Ist der Umgang mit den Musikern auf allen Ebenen fair und freundlich? Fragen, die nur du als Musiker beantworten kannst!
  3. Beste Nachwuchsförderung / Newcomerclub des Jahres (Sub-Kategorie 2)
    Bietet der Club auch Newcomern eine Bühne? Gibt es spezielle Veranstaltungskonzepte, die sich besonders bewähren? Erhält schon der Nachwuchs faire Deals? Wähle hier Clubs nach vorne, die der Livemusik eine Zukunft bauen!

So nimmst du teil

Das Rennen entscheiden deine Stimmen, die du pro Kategorie auf deine favorisierten Clubs verteilen kannst. Am Ende gewinnen die Clubs mit den insgesamt meisten Stimmen in den jeweiligen Kategorien. So nimmst du teil:

  1. Aus den nominierten Locations wählst du 5 Live-Clubs, die für dich das Nonplusultra darstellen – zum Beispiel Clubs, in denen du am liebsten (nochmals) spielen würdest.
  2. Anschließend verteilst du auf diese Locations jeweils 1-5 Stimmen für die Hauptkategorie „Club des Jahres“ und beiden Unterkategorien „Backstage des Jahres“ und „Nachwuchsförderung“. Pro Kategorie sind 15 Stimmen zu verteilen.

Spiele mit deiner Band am Abend der Preisverleihung!

Wenn du dich im Rahmen dieser Abstimmung für den Gig am Abend der Preisverleihung bewerben möchtest, ist es Voraussetzung, dass du deine Stimmvergabe komplettierst sowie ein Musiker- oder Bandprofil bei Backstage PRO hast. Sofern du dort noch nicht registriert bist, ist die Anmeldung ebenfalls im Zuge deiner Teilnahme am Clubaward-Voting möglich.

Die Preise

Die Auszeichnung mit dem BACKSTAGE Clubaward für Live-Clubs ist eine Initiative der LiveKomm, dem Musikmesse Festival und Backstage PRO. Der Clubaward wird mit freundlicher Unterstützung von NATURSTROM und IMG STAGELINE verliehen. Zu den Stiftern der Preise zählen darüber hinaus weitere namhafte Partner aus der Musikbranche:

  • Der Sieger in der Hauptkategorie erhält einen Warengutschein der Adam Hall Group für Produkte der Marken LD Systems und Cameo im Wert von 2000 €.
  • Der bestplatzierte Club der Kategorie „Backstage des Jahres“ darf sich Waren der Firmen Thon und Gravity im Wert von jeweils 500 € aussuchen.
  • Für den Gewinner der Kategorie „Beste Nachwuchsförderung/Newcomerclub des Jahres“ gibt es Produkte der Firma Shure im Wert von 1000 €.
  • Die ausgewählten Acts für das Konzert am Abend der Preisverleihung erhalten eine Gage von jeweils 500 € plus einen Sachpreis von IMG STAGELINE im Wert von ebenfalls jeweils 500 €.

Teilnahmebedingungen

Teilnahmeberechtigt an der Abstimmung zum BACKSTAGE Clubaward 2017 ist jeder, der das 18. Lebensjahr vollendet hat (ausgenommen alle Veranstalter, Kooperationspartner und deren Angehörige) und durch entsprechende Angaben (Instrument, Link zu Musikprojekt) seine Musiktätigkeit nachweist.

Gib jetzt deine Stimme ab!

Mit deiner Stimmabgabe akzeptierst du die Teilnahmebedingungen.

Kurzbericht der Mitgliederversammlung von EventKultur Rhein-Neckar e.V.

Rückblick 2016/ Bericht des Vorstands

 

Strukturen

  • Vorstand trifft sich ca. monatlich
  • Diverse Veranstaltungen
  • Lobbyarbeit
  • Vertretung im Bundesverband LiveKomm (Digitalisierung, APPLAUS, Kulturräume, Studien, GEMA)

Veranstaltungen/ Themen

  • Nachtbus für Mannheim
  • GEMA
  • runder Tisch mit Polizei und Ordnungsamt HD/MA
  • Tanzverbot
  • Branchenumfrage Musikwirtschaft
  • Flüchtlinge
  • Mindestlohn
  • Fußballturnier
  • Kulturräume stärken
  • VRN Kombitickets
  • Clubförderung (siehe unten)

Vertretung auf Events

  • Reeperbahnfestival
  • Denkfest
  • LiveKomm

Netzwerke/ Lobbyarbeit

  • LiveKomm
  • Kreativwirtschaft
  • Metropolregion Rhein-Neckar
  • DEHOGA
  • Stadtmarketing
  • Politik

Marketing/ Mitgliedergewinnung

  • Stand Mitglieder: 17 Mitglieder
  • Facebookseite und Gruppe
  • Roll Up
  • NEU: Newsletter
  • Idee: Gemeinsamer Programmflyer?! (A6 Format)


Ausblick 2017 und Aktionen

 

Themen:

  • Personal und Löhne in der Veranstaltungsbranche / Mindestlohn
  • Wahl – Stolpersteine Bundestagswahl
  • Normen, Gesetze und Regeln der VstättVO
  • Ticketing
  • Landestreffen Baden-Württemberg
  • Marketing und Mitgliedergewinnung
  • runder Tisch
  • Thema KSK / (Schein)Selbstständigkeit
  • Fußballturnier
  • Maifeld Derby Empfang
  • Kooperation Backstage Pro ggf. regionaler ClubAward
  • Netzwerkportal equiip.de

Mehrwerte für Mitglieder

  • GEMA-Rabatt 20%
  • Infoveranstaltungen
  • Expertenvermittlung
  • Netzwerke
  • Stärkung Image in Politik und Gesellschaft
  • Plan: Regionales Clubförderungsprogramm

Langfristige Ziele und Ideen

  • Gütesiegel für Clubs und Veranstalter
  • Branchentreffen mit Sponsoren
  • Umfrage und Statistiken (PopAkademie und Uni)
  • „Club-Award“
  • Clubtour
  • Nacht der Clubs
  • Werbegemeinschaften

 

Konzept Regionale Clubförderung EventKultur Rhein-Neckar

EventKultur Rhein-Neckar, der Verband für Clubbetreiber und Veranstalter in der Metropolregion Rhein-Neckar will mit einem neuartigen Konzept Anträge an die Kommunen in der Metropolregion stellen einen gemeinsamen Topf für die Region zu schaffen der mit 100.000 Euro das kulturelle Angebot der Clubs fördert. Wir versuchen hier auch neue Wege zu gehen und ebenfalls Firmen zu gewinnen zur Attraktivität des Standort Metropolregion beizutragen.

Der Topf könne dann von Eventkultur Rhein-Neckar verwaltet werden um nach einem “technischen” Schlüssel (bspw. GEMA-pflichtige Veranstaltungen oder Künstlersozialkasse) die Förderungen auf die Antragsteller zu verteilen. Die Vorzüge dieses Förderinstruments sind Transparenz, eine geringe Verwaltungskostenquote, das Vermeiden von Doppelförderungen, der Schulterschluss mit den Urhebern und langfristige Planungssicherheit für Antragsteller.

Wir sind uns sicher, dass sowohl in Politik als auch bei den starken Arbeitgebern in der Region angekommen ist, dass Clubs und Spielstätten ein wichtiger Standortfaktor für die Stadtentwicklung sind und eine bedeutende kulturelle, soziale und wirtschaftliche Dimension für die Entwicklung der Metropolregion Rhein-Neckar haben.

Entwurf für Förderregelungen im Überblick

Was wird gefördert?

Livemusik, d.h., alle Veranstaltungen, deren wesentlicher Inhalt die Aufführung von Musik durch lebende Personen auf einer Bühne ist, wie insbesondere live spielende Bands oder künstlerische DJs, die eigene Musik kreieren.

Clubkultur in Form von kreativen und künstlerischen Betätigungen durch Künstler (bildende Kunst, Design, Musiker)

Wer wird gefördert?

Musikclubs oder Musikinitiativen mit festem Spielort in der Metropolregion Rhein-Neckar, die von den derzeitigen Betreibern bis Ende der Antragsfrist mind. ein Jahr geöffnet sind und bei der GEMA ihre Konzerte angemeldet haben.

Mindestens 24 Live-Musik-Konzerte (inkl. Live-DJ-Ereignisse) pro Jahr. Hierzu zählen auch Konzerte mit GEMA-freiem Repertoire.

Wie wird gefördert?

Im Rahmen der verfügbaren Mittel werden die, für Livemusik gezahlte GEMA-Urheberrechtsvergütungen (alt. ggf. Beiträge für die Künstlersozialkasse) erstattet.

Nach Eingang und Prüfung der Anträge erstellt Eventkultur Rhein-Neckar einen vorläufigen Verteilungsplan (Verteilungsschlüssel) und vergibt im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel eine entsprechende Zuwendung an die Musikclubs.

Ziel ist die vollständige Erstattung der GEMA-Urheberrechtsvergütungen. Übersteigt der insgesamt berechtigt geltend gemachte Betrag den nach Abzug einer Aufwandsentschädigung verbleibenden Zuwendungsbetrag, erfolgt die Verteilung anteilig (pro rata).

 

 

 

 

 

 

 

 

Sind unsere Clubs am Ende?

Podiumsdiskussion zu aktuellen Problemen für Clubs und Veranstaltungshäuser

Im Rahmen der Mitgliederversammlung 2016 des Club- und Veranstalterverband Eventkultur Rhein-Neckar wollen wir mit 3 Experten best-practice Beispiele, verschiedene Betreibermodelle und die aktuellen Herausforderungen der Club und Veranstaltungsszene diskutieren.

2. November, 17-19.30 Uhr, im Musikpark Mannheim
Moderation: Daniel Nagel, regioactive, Backstage Pro – Das Profinetzwerk für die Musikszene

Hier gehts zum facebook event

Ob hohe Anforderungen von GEMA, KSK, Landesbauordnung, Lärmproblemen, ausbleibenden Gästen, Besteuerungsmodellen, Wandel der Besucherinteressen, Auflagen der Kommune, Stress mit Behörden, Polizei, Gästen – oder den rechtlichen Folgen.
Meist stehen Betreiber von Musikspielstätten gefühlt mit einem Bein im Knast. Dazu bleibt dennoch der Eindruck in der Öffentlichkeit, dass mit dem Betrieb eines Clubs „ein Haufen Kohle“ zu verdienen ist. Wir diskutieren wie es tatsächlich ist und was die Herausforderungen im Spielstättenbetrieb von heute sind – mit:

Sören Gerhold, Geschäftsführer Alte Feuerwache Mannheim (gGmbH)
Seit Herbst 2009 war Gerhold, geboren 1983 in Speyer, Assistent und Stellvertreter des Geschäftsführers. Bereits seit 2004 ist Gerhold als Mitarbeiter in der Alten Feuerwache in unterschiedlichen Bereichen des Eventmanagements tätig und absolvierte dort seine Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann. Seit Oktober 2012 ist er Geschäftsführer und Vertritt somit ein Veranstaltungshaus in städtischer Hand. Gerhold führt ein Team von zwölf Vollzeit-Mitarbeitern. Der städtische Zuschuss für die Feuerwache beträgt inzwischen jährlich 778 000 Euro, dazu kommen projektgebundene Zuschüsse unter anderem vom Land.

Guy Dechandol, ehemaliger Geschäftsführer des Schwimmbad-Musik Club Heidelberg
ab 2004 bis 2015 Geschäftsführer des Schwimmbad Musik-Club in Heidelberg. der deutschlandweit bekannte Laden wurde 1979 eröffnet. Das Konzept: Live-Musik, aber auch regulärer Diskobetrieb. Von Anfang an bekam der Club nie irgendeine finanzielle Förderung seitens der Stadt Heidelberg. Ab Mitte der 1980er Jahre treten Bands auf, die später weltberühmt werden sollten: Green Day, Soundgarden, Lemonheads, Guano Apes, Fury in the Slaughterhouse, Wir sind Helden, Reamonn, Sportfreunde Stiller oder Die Fantastischen Vier. In den späten 80ern und den 90ern fühlten sich im Schwimmbad-Club vor allem Fans alternativer Musik zu Hause. 2015 entscheidet der Betreiber den Betrieb zu schließen, da er keine Zukunftsaussichten nach einer notwendigen Sanierung durch den Eigentümer sah.

Tiemo Feldmann, Geschäftsführer Kulturzentrum Gleis4 Frankenthal (gemeinnützige UG (haftungsbeschränkt)
Im September 2014 eröffnete der Musiker, Schlagzeuglehrer und Inhaber der Music Academy Frankenthal zusammen mit Beate Vogel nach einjährigem Ausbau das Kulturzentrum Gleis4. Es finanziert sich durch städtische Zuschüsse (40.000 Euro), Sponsorengelder und Spenden. Zu den zwei Geschäftsführern und der Teilzeitbürokraft kommt seit Oktober ein dualer Student für Messe-, Kongress- und Eventmanagement, etliche ehrenamtliche Helfer und einige Minijobs z.B. in der Gastronomie. Die 1. Frankenthaler Jazztage 2016 ist die erste Veranstaltungen, die mit Projektfördergeldern des Landes bezuschusst wird.

Vor der Podiumsdiskussion findet die Mitgliederversammlung Eventkultur Rhein-Neckar mit folgender Tagesordnung statt:

– Begrüßung
– Feststellen der Beschlussfähigkeit
– Vorstellung bisheriger Tätigkeiten (Bericht des Vorstands)
– Bericht Finanzen
– Entlastung des Vorstands
– Neuwahl im Vorstand
– Ausblick 2017 und Aktionen
– Vorstellung der Vorstandsarbeit, aktuelle Themen
– Aussprache (Gerne könnt Ihr uns vorab eure gewünschten Punkte und Fragen an kontakt@eventkultur-mrn.de zuschicken)