„End Of The Night“-Panel & Freizeitstudie veröffentlicht

Während das öffentliche Leben und die meisten Wirtschaftsbereiche sich langsam auf ein „New Normal“ hinbewegen, sind insbesondere Clubs und Livemusikspielstätten weiterhin mit einem strengen, Corona-bedingten Betriebsverbot belegt. „First In – Last Out“ bedeutet für die Betreiber*innen und Veranstalter*innen, dass seit dem 13. März 2020 keine Umsätze mehr generiert werden können. Wann ein solches Betriebsverbot endet und wie ein „New Normal“ für Betreiber*innen und Veranstalter*innen aussehen kann, ist gänzlich offen.

Im Rahmen der Ausstellung „End of the Night – Der Kampf der Clubs mit der Pandemie“, welche aus dem Projekt United We Stream Rhein-Neckar hervorging und vom 27.8. bis 6.9.2020 in der Geschichtswerkstatt im Alten Volksbad gezeigt wird, diskutierten wir gemeinsam mit Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und dem Verband EventKultur Rhein-Neckar über folgende Fragestellungen: Welche Bedeutung haben Livemusikspielstätten in unserer regionalen Kulturlandschaft? Wie können Politik und Verwaltung Betreiber*innen und Veranstalter*innen in ihrer Perspektivlosigkeit zur Seite stehen? Welche Unterstützungsmaßnahmen können Kommunen ihren Betreiber*innen und Veranstalter*innen bereitstellen bzw. welche wurden bereits geschaffen (kurz-, mittel- und langfristig)? Vor der Diskussionsrunde stellte Prof. Dr. Carsten Schröer die Ergebnisse der Freizeitstudie Rhein-Neckar 2019 vor, welche durch Studierende der DHBW Mannheim in Kooperation mit EventKultur Rhein-Neckar e.V. durchgeführt wurde.

Die Diskussion kann hier nachgeschaut werden:

• Zora Brändle, Erste Vorsitzende EventKultur Rhein-Neckar e.V.,
• Thorsten Riehle, Kulturpolitischer Sprecher SPD Mannheim,
• Manfred Kern, MdL, Kulturpolitischer Sprecher der Grünen Landtagsfraktion BaWü,
• Christian Handrich, Leiter des Kulturbüros Bad Dürkheim,
• Prof. Dr. Carsten Schröer, Duale Hochschule Baden-Württemberg Mannheim

Moderiert wird die Diskussion von Anna Blaich, Mitglied der Regionalgruppe Rhein-Neckar der Kulturpolitischen Gesellschaft und Vorständin von EventKultur Rhein-Neckar.

NEUSTART KULTUR: Förderprogramm Veranstalter*innen & Festivals

Als Teilprogramm von NEUSTART KULTUR richtet sich das Programm „Erhalt und Stärkung der Musikinfrastruktur (Livemusik-Veranstaltungen und Musikfestivals)“ an Veranstalterinnen und Veranstalter von Livemusik-Programmen, musikalischen Veranstaltungsreihen und Musikfestivals.

Antragstellung ab dem 7. September 2020.

Das Wichtigste zum Förderprogramm im Überblick:

  • Die Fördersumme beträgt bis zu 80 Prozent der Gesamtausgaben
  • Die Förderung erfolgt einmalig, projektbezogen und im Rahmen einer Festbetragsfinanzierung
  • Antragsberechtigt sind Veranstalter*innen von Livemusik-Programmen und/oder musikalischen Veranstaltungsreihen sowie Veranstalter*innen von Festivals mit überregionaler Bedeutung
  • Die Förderhöhe muss mindestens einen Umfang von 10.000 Euro haben
  • Projektbezogene Investitionen in technisches Equipment sind förderfähig, sie dürfen jedoch nicht mehr als 15 Prozent der Gesamtausgaben ausmachen
  • Komplementärförderungen mit anderen Förderprogrammen des Bundes sind möglich

Um auf inhaltliche Details des Förderprogramms einzugehen und Fragen zu beantworten, bietet die Initiative Musik im Vorfeld Online Info-Calls an.

Alle Informationen zum Programm, den Workshops und Antragsfristen hat die Initiative Musik hier zusammengestellt: https://www.initiative-musik.de/neustart-kultur/veranstalterinnen-festivals/

Weitere Förderprogramme für (Live-) Musikclubs, Veranstalter*innen und Festivals im Rahmen von NEUSTART KULTUR hier im Überblick:

  1. Förderprogramm für kleinere und mittlere Musikbühnen (Musikclubs) (Antragstellung bis 31.10.2020): https://www.initiative-musik.de/neustart-kultur/musikclubs/
  2. Förderprogramm für pandemiebedingte Investitionen in Kultureinrichtungen zur Erhaltung und Stärkung der bundesweit bedeutenden Kulturlandschaft (Antragstellung bis 31.10.2020): https://neustartkultur.gema.de/antrag

Herzliche Grüße
Euer Vorstand